Laisbachschule Ranstadt hat Sanierungsbedarf

Veröffentlicht am 13.01.2009 in Presse

Die Laisbachschule in Ranstadt soll im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms für den Schulbau saniert werden, so die Forderung der SPD Fraktion Ranstadt.
In einem Antrag der SPD-Fraktion wird der Gemeindevorstand aufgefordert mit dem Wetteraukreis in Verhandlungen zu treten und über die Sanierung und den eventuellen Ersatz von Schulräumen an der Laisbachschule Ranstadt zu verhandeln.

Sowohl aus dem Schulbausonderprogramm des Wetteraukreises, als auch aus dem Sonderinvestitionsprogramm für Schulbau ( 48, 2 Mio. Euro) seien die Mittel für dringend anstehenden Sanierungs- und Schulbaubedarf zu verwenden.
Selbstverständlich sei bei den Maßnahmen darauf zu achten, dass die Mittel so verwendet werden, dass die Bauprojekte nachhaltig und wirtschaftlich sind“, so die Ranstädter Fraktionsvorsitzende Cäcilia Reichert-Dietzel. Vor allem eine Kostenorientierte Unterhaltung der öffentlichen Gebäude ist erforderlich.
Deshalb ist es wichtig, sämtliche energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen an den Schulen durchzuführen.
„ Wir freuen uns deshalb über die Vorschläge des Landrats Joachim Arnold und des Schuldezernenten Helmut Betschel-Pflügel zur Umsetzung des Investitionsprogramm im Wetteraukreis“, so die Ranstädter Sozialdemokratin.
Ganz besonders ist bei der Verteilung der Mittel darauf zu achten, dass im Flächenkreis alle Regionen gut bedacht werden und auch an den kleineren Grundschulen der notwenige Sanierungsbedarf wahrgenommen werde. Die Schuleingangzahlen werden in nur wenigen Jahren wieder ansteigen, da in den letzten zwei Jahren glücklicherweise wieder mehr Geburten zu verzeichnen sind.
Die Ranstädter Fraktionsvorsitzende Cäcilia Reichert-Dietzel bezieht dazu eine klare Stellung: „Wir wollen mit dem Antrag deutlich machen, dass wir als Kommune dringend auf Mittel des Bundes und Landes angewiesen sind. Das ist keine milde Gabe, sondern Notwendigkeit. Wir stellen den Antrag, weil unsere Kinder gute und ordentliche Schulen brauchen, wenn sie etwas lernen sollen.“
Die Ranstädter Laisbachschule ist zudem dringend auf Schulraum angewiesen, da Schulraum in baufälligen Pavillons untergebracht ist, davon mindestens zwei Unterrichtsräume und ein Klassenraum betroffen sind.
Die sich auf dem Schulgelände befindlichen Schulcontainer, ein Zweiraumcontainer, sowie ein weiterer Dreiraumpavillon sind mehr als sanierungsbedürftig. „ Einer der Container stammt aus den Anfang 70 er Jahren und war ursprünglich nur als Übergangslösung gedacht“, so die Ranstädter SPD-Fraktionsvorsitzende Cäcilia Reichert-Dietzel.
Ein weiterer Zweiraumcontainer wird von der Betreuungsschule genutzt. Die Betreuungsschule ist als Elternverein organisiert und ersetzt den Rahmen einer „verlässlichen Grundschule“ und betreut die Kinder der Laisbachschule vor und nach der Unterrichtszeit. Wir sind dankbar um eine Einrichtung wie die „Betreuungsschule“. Für die Kinder ist gesorgt, sie erhalten Mittagsessen, Hausaufgabenbetreuung und Angebote zur Freizeitgestaltung.
„Der Elternverein leistet daher eine unersetzliche Arbeit. Wo sonst sollen sich die Kinder in der freien Zeit aufhalten?! Dafür müssen auch ausreichend Räume zur Verfügung stehen“, so Reichert-Dietzel.

„Gemeindevorstand Ranstadt soll sich mit meiner Unterstützung beim Wetteraukreis dafür einsetzen, dass die Ranstädter Grundschüler nicht weiter in baufälligen Pavillons unterrichtet werden müssen und die Laisbachschule saniert wird. Die eingesparten Finanzmittel können dann wieder in zukünftigen Bildungsinvestitionen fließen. Wir müssen mit den öffentlichen Geldern sorgsam, nachhaltig und wirtschaftlich umgehen“, so die Ranstädter Kreistagabgeordnete abschließend.