Verbesserung der Infrastruktur und Ausbau der Kindergärten

Veröffentlicht am 06.04.2009 in Kommunalpolitik

Von den Konjunkturprogrammen des Landes und des Bundes soll die Infrastruktur in Ranstadt verbessert und ein Ausbau und die Sanierung der Kindergärten vorgenommen werden.
Die finanziellen Mittel sollen dazu dienen, die verkehrstechnische Anbindung des Neubaugebietes „Mockstädter Höhe“ voranzutreiben und für die Sanierung und Erweiterungen des Kindergartens in Ranstadt verwendet werden.
Der Kindergarten in Dauernheim soll mit Mitteln des Investitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung“ so umgebaut werden, dass eine Weiterentwicklung der Betreuung von Kindern unter drei Jahren im Sinne des Elternbeirates Dauernheim umgesetzt werden kann.

„Es ist wichtig, die Konjunkturmittel solide und vorausschauend zu verwenden. Nachhaltigkeit ist dabei das oberste Gebot“, so Gemeindevertreterin Roswitha Petzold.
Mit den eingesparten Geldern im Ranstädter Haushalt sollen Projekte an den Bürgerhäusern, Feuerwehrhäusern und an der Sozialstation finanziert werden.
„Es ist wichtig, dass wir nun einen großen Wurf machen und die Mittel für größere Projekte verwenden. Das geht zügiger und schneller, und kurbelt die Konjunktur an.
„Wichtig ist eine solide Haushaltspolitik in Ranstadt. Es muß eine vorausschauende Planung geben und solide Entscheidungen vorbereitet werden, damit der Ranstädter Haushalt stabil bleibt“, so Petzold weiter.
Die Ranstädter Gemeindevertretung hat in ihrer letzten Sitzung festgelegt, den Kindergarten Ranstadt zu sanieren und die Zufahrtstrasse zum Baugebiet auszubauen. Im Bürgerhaus Dauernheim die Toiletten und Duschanlagen und die Fensterfront im Bürgerhaus Ober-Mockstadt (Großer Saal) zu sanieren. Darüber hinaus die Sanierung der Dächer im Feuerwehrgerätehaus Bellmuth und in der Sozialstation.
„Leider konnte sich die konservative Mehrheit von CDU und FWG nicht zu einem Umbauten für die Erweiterung des Kindergartens für Unter-Drei-Jährige in Dauernheim durchringen“, so Petzold weiter. Hier verzichtet die CDU/FWG-Koalition aus reiner Parteipolitik auf die Inanspruchnahme von Fördermitteln zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger.
Insgesamt sind die jetzt beschlossenen Maßnahmen alles Maßnahmen, die wichtig sind, aber auch Maßnahmen die bisher geplant waren. Wir wollen den Sanierungsstau solider und nachhaltiger begegnen. Den Sozialdemokraten wäre eine Schwerpunktbildung lieber gewesen. Das führt zu größerer Nachhaltigkeit und hätte einen höheren konjunkturellen Effekt, da es schließlich auch um Ranstädter Arbeitsplätze geht.