SPD Ranstadt - Stark vor Ort!

Schulden getilgt - Defizit abgebaut - Gewerbesteuer nicht erhöht

Veröffentlicht am 23.02.2012 in Presse

Gemeinde Ranstadt hat guten finanzpolitischen Weg eingeschlagen

„Mit der Sondertilgung eines Restkredites von € 174.307,08 zum Ende des Jahres 2011, konnte wieder ein Schritt zur Reduzierung der künftigen Zinsbelastung gegangen werden“, erläutert Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel bzgl. der Darlehensablöse, die durch die unerwartete Mehreinnahme bei der Gewerbesteuer in 2011 gedeckt werden konnte.

"Es zeigt sich, das wir den richtigen Weg, nach den haushaltspolitischen Schlingerkursen des CDU geführten Gemeindevorstandes der Jahre vor 2009, ein geschlagen haben.
Somit reduzierte sich der Stand der Verbindlichkeiten von € 5,4 am 31.12.2010 auf € 5,0 zum Schluss des Jahres 2011. die Rathauschefin legt Wert darauf, Kostenbelastungen, wie Zinsen, sukzessive zu reduzieren. Schuldenabbau durch Ablöse der Kreditverbindlichkeiten ist grundsätzlich ein wichtiger Beitrag.
„Die Zeichen stehen bei uns auf Sparkurs. Es geht nur mit strikter Einhaltung des im Jahre 2010 erstmals und in 2011 fortgeschriebenen Haushaltskonzeptes“, führt die Bürgermeisterin weiter aus. Die Vorgaben dieses Konzeptes geben Auskunft über eher langfristige Finanzierungen zur Stabilisierung der angespannten Haushaltslage. Hier seien Politik und Verwaltung gefordert, sich mit den realen Zahlen zu beschäftigen und gezwungen, konstruktive Sparvorschläge oder Prioritäten zu unterbreiten.
In 2010 und 2011 sei dies auch gut gelungen, lobt die Bürgermeisterin die Ehrenamtlichen. Es bedürfe in 2012 jedoch erneut jeder gemeinsamen Anstrengung, die Ziele im Blick zu behalten. Auch wurden die maßgeblichen ziele der Haushaltssicherung in 2011 erreicht.

So wurde in 2009 ein Defizit verzeichnet, welches in 2010 und 2011 wieder zu einem positiven Ergebnis umgewandelt werden konnte.

Während die Zuweisungen und Erträge in 2010/2011 stetig gesunken sind, darf die Gemeinde in 2012 auf geringfügig höhere Zuweisungen hoffen.
Allerdings steigen die aufgaben und Anforderungen für die laufende Unterhaltung, Sanierung und Bewirtschaftung der gemeindlichen Einrichtungen und Dienstleistungen, wie Wasser und Kanal, sowie der Straßenunterhaltung.
Trotz personeller Veränderungen blieben die Personalkosten stabil; diese werden sich jedoch in 2012 aufgrund einer Tariferhöhung und des zusätzlichen Personalbedarfs in den beiden Kindergärten wegen der Unter-Dreijährigen-Betreuung erhöhen.

Um den gewerblichen Mittelstand nicht zu belasten, wurde auf die Erhöhung der Gewerbesteuer verzichtet.
Ein deutlicher Schwerpunkt von ca. 70 % der gesamten Investitionen wird auf die „Kleinsten“ in der Gemeinde gelegt.
Der Haushaltsplan 2012 konnte zum Jahresende 2011 - wie gesetzlich vorgeschrieben – vom Gemeindeparlament verabschiedet werden, was nach Reichert-Dietzel vor allem der Leistung der Mitarbeiterinnen in der Gemeindeverwaltung zu verdanken sei.

„Auch in 2012 sind wir wieder gefordert, kreativ und innovativ neue Wege zu beschreiten, dabei konsequent die Ausgaben zu überprüfen, um auch künftig für unsere Bürgerinnen und Bürger da sein zu können. Dafür benötigen wir auch die Unterstützung aller in der Gemeinde, weil wir alle auch die Gemeinde sind!“, schließt sie ihre Erwartungen.