Für die Ranstädter Sozialdemokraten ist eine familien- und kinderfreundliche Kommune ein wichtiger Maßstab für die Dorfentwicklung der Gemeinde.
Mit einem Spielplatzkonzept wollen wir für die Weiterentwicklung der Familienfreundlichkeit beitragen“, so Fraktionsvorsitzende Roswitha Petzold.
Ein Spielplatzkonzept soll Wege und Möglichkeiten beschreiben, um gerade in Zeiten kommunaler Finanznot, eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Spielplatzversorgung in unserer Gemeinde sicherzustellen.
Besonderes Lob zollten die Sozialdemokraten dem Ranstädter Bauhof. Die Grünpflege war in diesem Jahr aufgrund der guten Wachstumsbedingungen sehr schwierig; der Bauhof war trotzdem immer „Vor Ort“. Gerade in der Grünpflege, zu dem auch die Spielplätze gehören, sind die Anforderungen stark gestiegen. Viele Grünflächen sind in den letzten Jahren durch die neuen Baugebiete hinzu gekommen, die Zahl der Bauhofmitarbeiter ist aber konstant geblieben. Mit einem naturnahen Grünpflegemanagement“ lassen sich Naturschutz, Grünpflege und Kosten gut „unter einen Hut“ bringen, so der landwirtschaftspolitische Sprecher, Philipp Giar.
Alle nicht mehr „TÜV-tauglichen“ Spielgeräte wurden bereits von den Spielplätzen entfernt, so dass einer Platzgestaltung neue Möglichkeiten eröffnet wurden. „Leider wurde in den letzen Jahren wenig Wert auf eine Spielplatzentwicklung gelegt; dies in den nächsten Jahren aufzuholen wird sehr schwierig werden“, so Petzold weiter.
Ein Spielplatzkonzept soll sich der demographischen Entwicklung anpassen, dazu gehört auch freiwerdende Mittel für die Gestaltung und Verbesserung bestehender Plätze zu verwenden und eine wohnortnahe Versorgung sicherstellen. Qualitätsziele sollen formuliert und in das Konzept einfließen. Wie hoch ist der „Spaßfaktor“ eines Spielgerätes und zu welcher Anregung der Sinne führt es, sind Überlegungen der Sozialdemokraten. Bei der Bewertung, kann die Gemeinde die Kompetenz der Kindergärten nutzen. "Darüber hinaus könnten wir uns auch Patenschaften und ehrenamtliches Engagement bei der Planung und der Pflege der Spielplätze gut vorstellen“, so Petzold abschließend.