Nachdem der Schuldenstand der Gemeinde nun bei gut sieben Millionen Euro (7,449 Millionen) liegt, fordert die SPD Ranstadt alle Parteien auf, an einer Haushaltskonsolidierung mitzuarbeiten Wir brauchen ein Haushaltskonsolidierungskonzept. So stieg die pro-Kopf-Verschuldung von 439 Euro im Jahr 2002 auf 1.509 Euro im Jahr 2007“, so der Vorsitzende der SPD Ranstadt Christian Dietzel auf der Mitgliederversammlung seiner Partei. Neu ist die Forderung der Sozialdemokraten nicht. Die SPD Ranstadt hat schon immer auf eine solide Haushaltsführung gedrängt.
„Unsere Vorschläge wurden ja immer abgelehnt. Folge ist nun eine Gewerbesteuerausfall von über 400.000 Euro“, so Dietzel weiter. Bei einer rechnerischen Kreditlaufzeit von 35,5 Jahren und einen substanziellen Defizit muss jetzt eine Konsolidierung der Haushaltsfinanzen her, um die Handlungsfähigkeit der Gemeinde zu erhalten“, so Dietzel in seiner Finanzanalyse.
Thema der Mitgliederversammlung der Ranstädter Sozialdemokraten war auch die zurückliegende hervorragende Arbeit der SPD-Fraktion in der Ranstädter Gemeindevertretung..
Neben der Neufassung der Vereinsförderung der Gemeinde Ranstadt, deren Umsetzung Roswitha Petzold maßgeblich ausgearbeitet hat, war der Hochwasserschutz in Dauernheim ein weiterer wichtigster Tagesordnungspunkt auf der Agenda der SPD Ranstadt im Jahr 2007. Unsere Fraktionsvorsitzende Cäcilia Reichert-Dietzel hat sich dafür eingesetzt, dass erste Hochwasserschutzmaßnahmen eingeleitet werden können. Der Wasserverband Nidda hat nun 50000 Euro für Schutzmaßnahmen in Dauernheim in den Haushalt eingestellt.
Vorangebracht hat unsere Ranstädter Kreistagsabgeordnete Cäcilia Reichert-Dietzel auch den Ausbau der Strasse K 198 von Ranstadt nach Bellmuth. „Zusammen mit dem Bellmuther Ortsvorsteher Gerhard Inderwies konnten die Grundstückankäufe und die Straßenplanungen mit dem Straßenverkehrsamt konkretisiert werden, so dass der Ausbau in die endgültige Umsetzungsphase eintreten kann“ erläutert Dietzel weiter.
Nicht durchsetzen konnte sich die SPD Ranstadt mit der Forderung, der Gemeinschaftskasse Wetterau beizutreten. Die Gemeinschaftskasse Wetterau erledigt interkommunal die Kassengeschäfte und die Kassenbuchungen für die Wetterauer Städte und Gemeinden. „Dadurch lassen sich erheblich Kosten einsparen, da für mehre Kommunen gleichzeitig gearbeitet wird“, erläutert Dietzel. Die Bürgernähe bliebe erhalten, da man nach wie vor alle Kassengeschäfte in der Ranstädter Gemeindeverwaltung erledigen kann.
Kommunalpolitisch steht die Aufgabe vor uns, den Ranstädter Gemeindehaushalt wieder auf sichere Füße zu stellen. „Wir brauchen in Ranstadt wieder eine solide Finanzwirtschaft, die nachhaltig und vorausschauend ist.“, mit dieser Forderung beendet der SPD-Ortsvereinsvorsitzende sein Resümee.