SPD Ranstadt - Stark vor Ort!

Hochwasserschutz für Dauernheim

Veröffentlicht am 12.11.2007 in Kommunalpolitik

Auf Einladung der Ranstädter Kreistagsabgeordneten Cäcilia Reichert-Dietzel verschaffte sich der Wetterauer Dezernent für Kreisentwicklung, Bardo Bayer vor Ort ein Bild von der Hochwasserproblematik in Dauernheim.
Der Hochwasserschutz läuft nun an. Erste Schutz-Maßnahmen sind für das Jahr 2008 in Planung.

Zu dem Informationstermin konnte Reichert-Dietzel auch die Dauernheimer Ortsbeiratsmitglieder Beate Schmidt, Kurt Schäfer, Alwin Kowalski und Hermann Petzold, sowie Herrn Helmut Krailing vom Ranstädter Bauamt, den Wetterauer SPD-Fraktionschef Joachim Arnold und Ralf Eichelmann vom Fachdienst Naturschutz und Landschaftspflege begrüßen.

Dem Informationstermin war ein Schreiben von Reichert-Dietzel an den Wasserverband Nidda, unmittelbar nach den Hochwassertagen vom August 2007 vorausgegangen, mit der Bitte, Maßnahmen einzuleiten, die Dauernheim vor einer wiederholten Überflutung schützen.
„Ich konnte mir am Tag des Hochwassers einen Eindruck verschaffen, wie viel Wasser und wie schnell das Hochwasser Dauernheim erreichte“, so Reichert-Dietzel bei der Schilderung der Ereignisse vom 09. August 2007.
Der Wasserverband reagierte jetzt und rief zu einer gemeinsamen Sitzung mit Vertretern von Gemeinde und Regierungspräsidium ein. Dabei konnten auch Bürgerinnen und Bürger aus Dauernheim ihre Eindrücke vom Hochwasser schildern. Man war sich einig, dass weitere Schutzmaßnahmen für zukünftige Hochwasser erforderlich sind.
„Ich unterstütze und begleite gerne die nunmehr eingeleiteten Planungen des Wasserverbands und des Regierungspräsidiums, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung zusätzlicher Retentionsflächen, die nötig sind, um das Wasser bereits vor dem Ortsdurchlauf ausfluten zu lassen“, so Kreisbeigeordneter Bardo Bayer.

Cäcilia Reichert-Dietzel fasste für die Beteiligten die Ergebnisse des runden Tisches mit dem Wasserverband und dem Regierungspräsidium zusammen:
Zunächst sollen im Rahmen der Pflegearbeiten die Nidda in der Ortslage Dauernheim vom Bewuchs befreit werden. In der Ortslage soll eine Niveau angemessene Verwallung entstehen, damit das Wasser im Bereich des Mühlgrabens nicht mehr in die Ortschaft strömen kann
Weiter sollen zusätzliche Rententionsflächen (Flutungsflächen) in Richtung Nidda geschaffen werden. Im Bereich der alten Brücke soll eine zusätzliche Flutmulde entstehen.
Reichert-Dietzel schlug vor, die Dauernheimer Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Bürgerversammlung über die anstehenden Maßnahmen zu informieren.
Die Wetterauer Kreistagabgeordnete zeigte sich erfreut über die Planungen und äußerte die Erwartung, dass im kommenden Jahr mit den Arbeiten begonnen werden kann. „Gesundheitsschäden und weiterer Sachschaden muss von den Bewohnern Dauernheim abgehalten werden. Der Stein ist ins Rollen gebracht. Wir bedanken uns an dieser Stelle auch bei den örtlichen Feuerwehren und den vielen freiwilligen Helfern, die während des Hochwassers dafür gesorgt haben, die Schäden zu begrenzen, schloss Reichert-Dietzel den Informationstermin.“