Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker aus Ranstadt und insbesondere aus Bellmuth fordern seit langem den Ausbau der Kreisstraße 198 zwischen dem Ortsteil und der Kerngemeinde. Auf Initiative der Ranstädter Kreistagsabgeordneten Cäcilia Reichert-Dietzel fand nun ein Gespräch mit dem zuständigen Dezernenten, Kreisbeigeordneter Bardo Bayer, statt. Der sagte zu, dass der Wetteraukreis und das Amt für Straßen- und Verkehrswesen die Baureife ohne Verzögerung auf den Weg bringen werden. Schon in den Haushalt für das kommende Jahr soll eine erste Anlaufsumme eingestellt werden.
Vertreterinnen und Vertreter aller Ranstädter Fraktionen saßen mit am Tisch, sowie Bürgermeister Erhard Landmann und der Bellmuther Ortsvorsteher Gerhard Inderwies, der gemeinsam mit Cäcilia Reichert-Dietzel schon seit längerem mit der Kreisverwaltung in Kontakt steht.
Allen gemeinsam ist der Wunsch, dass der für das Jahr 2010 vorgesehene Ausbau der Kreisstraße nicht noch weiter verzögert wird. „Die K198 Ist eine stark freqentierte Kreisstraße, auf der auch der Schülerverkehr geführt wird“, so die Ranstädter Kreistagabgeordnete. Immerhin sind auf der Prioritätenliste des Kreises noch 12 Straßenbauprojekte vorangestellt. Hier konnte Dezernent Bayer allerdings beruhigend feststellen, dass hierunter auch viele kleinere Maßnahmen fallen. Eventuell könne die Ranstädter Maßnahme auch noch schneller zum Zuge kommen, wenn zum Beispiel an anderer Stelle Schwierigkeiten – etwa beim Grunderwerb – entstehen. Dieser ist auch bei dieser Maßnahme noch nicht vollständig abgeschlossen, aber ernsthafte Probleme werden nicht erwartet, zumal die Gemeindeverwaltung dies tatkräftig unterstützt. Bayer kündigte daher, dass er für den Kreishaushalt des kommenden Jahres bereits Finanzmittel für das Projekt und eine Verpflichtungsermächtigung anmelden werden. Bundeszuschüsse seien bereits im vergangenen Jahr beantragt worden.
„Letztlich wird jedoch die Entscheidung, wann hier gebaut wird, politisch entschieden. Daher sollten die Notwendigkeit der Maßnahme gegenüber allen Fraktionen im Kreistag deutlich gemacht werden“, gab Bayer den Anwesenden mit auf den Weg.
Schließlich wurden markante Stellen der Strecke noch einmal in Augenschein genommen. Die Notwendigkeit einer Sanierung der Kreisstraße zwischen Ranstadt und Bellmuth ist unstrittig. „Der Bodenbelag und die Seitenränder sind in einem mehr als desolaten Zustand“, so Reichert-Dietzel weiter. Die Straße muss verbreitert werden, weil es im Begegnungsverkehr zwischen LKW’s oder Schulbussen zu ernsthaften Problemen kommt. „Hier liegt öfters mal einer im Graben“, so ein Anlieger. Hinzu kommt die sehr schlechte Oberflächenbeschaffenheit der Fahrbahn.
„Nun müssen alle Ranstädter Parteien an einem Strang ziehen damit daa Projekt „K 198“ auch verwirklicht werden kann“, fordert Reichert-Dietzel.