SPD setzt sich weiter für Seniorenwohnheim ein
Mit der Vorlage des Bebauungsplanes für den Bau einer Senioreneinrichtung am, Standort der „Alten Gärtnerei“ durch die Ranstädter Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel in der Gemeindevertretung werden die Rahmenbedingungen geschaffen.
Reichert-Dietzel hatte 11 Tage nach Amtsantritt alle Beteiligenten, sowie die Fraktionsvorsitzenden aller Parteien zu einem Gespräch eingeladen und sie über den Planungsstand informiert.
„Wir freuen uns, dass ein Projekt der SPD Fraktion Ranstadt konkrete Formen annimmt“, so die Fraktionsvorsitzende Roswitha Petzold.
Die ruhige Lage, ist für ältere Menschen ideal. Mit der Nähe zum Naturschutzgebiet und mit der Anbindung an den Rad- und Wanderweg R 4 sind Erholungsmöglichkeiten gut erreichbar.
Mit dem Bebauungsplan ist nun die Errichtung eines Seniorenwohn- und Pflegeheimes mit etwa 72 Betten möglich. Eine weitere Wohnbebauung auf den weiteren Grundstücken bleibt vorgesehen. Ranstadt verfügt über eine gute Infrastruktur, ausreichende Einkaufsmöglichkeiten und verlässliche Bahn- und Busverbindungen.
„Das Engagement des Eigentümers Michael Bergmann und der Bürgermeisterin sind vorbildlich“, lobt Petzold die Initiatoren des Projektes. Die Rahmenbedingungen einer mögliche Auslastung, den Bedarf, die bau- und betriebsrechtlichen, sowie die wirtschaftlichen Voraussetzungen wurden nun geschaffen. Für die Gemeinde Ranstadt wäre die Einrichtung eines Seniorenheims sicherlich ein Gewinn. Mit einem nachhaltigen Konzept, das auf die nächsten Jahre ausgerichtet ist, mit der zusätzlichen Einrichtung von betreutem Wohnen oder einer Tagesstätte sowie weiterer sozialer Dienstleistungen in einer Gemeinde, sind dadurch denkbar. „Als Perspektive wäre zum Beispiel der Betrieb einer Kindertagesstätte möglich, ein Miteinander von Jung und Alt.“, so Petzold weiter.
Sowohl für die Pflegebedürftigen als auch für die Angehörigen ist es wichtig, nicht aus ihrer Umgebung herausgerissen zu werden. Wenn man schon nicht mehr in den eigenen vier Wänden bleiben kann, dann doch wenigstens in der Gemeinde. Hier kennt man sich aus, Familie und Bekannte können weiter besucht werden, man nimmt weiter am gesellschaftlichen Leben teil.
„Ein Seniorenheim soll sich ins Bild der bebauten Umgebung einpassen. Es soll die Möglichkeit bieten, Betreuungseinheiten auch bautechnisch und optisch harmonisch in eine Landschaft einzufügen, so Petzold abschließend.